Im alten China gebrauchte man Glöckchen als Geld. In der Periode zwischen dem. 16.Jh. und dem 11. Jh. a. Chr. spielten Muscheln von Kauris die Rolle des Geldes, sie wurden von südlichen Meeren mitgebracht. Um die Wende von II-I Jahrtausenden vor unserer Zeitrechnung verbreiteten sich ihre Kopien aus Bronze, das war das erste Hartgeld in China. Später erlernte man Gießen des Bronzegeldes, das wie kleine Platten aussah.


Die Glocke gehört zu den ältesten Musikinstrumenten der Welt. Unzweifelhaft haben Glocken ihre eigenen Besonderheiten in verschiedenen Ländern. Das bestätigt das russische Wort “kolokol”. Seine Etimologie geht auf das altindische Wort “kalakalas” zurück; das bedeutet “Lärm”, “Schreie”. In der griechischen Sprache bedeutet das Wort “kaleo” “Ruf”. Die alten Latiner sagten “kalare”, was “ zusammenrufen” bedeutete.


Der Glockenschall schafft immer das Fühlen der magischen Kraft, der Zauberei und der Geheimnissvolle. Dieser Eindruck wird weniger durch den Glockenschlag als durch sein Getöse hervorgerufen. Die Glocken, die eine bestimmte Rolle in der russischen Geschichte spielten, boten Anlass zu vielen schönen Legenden.

 
 
Kurz über interessante Tatsachen



Die Verkörperungen von Glocken sind wirklich unzählbar. Hier gibt es ein paar interessante Tatsachen über Glocken.


Im alten China gebrauchte man Glöckchen als Geld. In der Periode zwischen dem 16. Jh. und dem 11. Jh. a. Chr. spielten Muscheln von Kauris die Rolle des Geldes, sie wurden von südlichen Meeren mitgebracht. Um die Wende von II-I Jahrtausenden vor unserer Zeitrechnung verbreiteten sich ihre Kopien aus Bronze, das war das erste Hartgeld in China. Später erlernte man Gießen des Bronzegeldes, das wie kleine Platten, Messer und Hacken aussah.


Aber nicht nur Chinesen benutzten Glocken auf solche Weise, die Kelten bezahlten auch Waren mit Glocken vor der Einfuhrung der geprägten Munzen. Aber die Wege der Glocken sind unergründbar. Es stellte sich heraus, dass man sie auf Flohmärkten finden kann. Vor kurzem wurde eine alte Bronzeglocke auf einem solchen Markt in Dresden gekauft. Es gab ein Wappen und eine Inschrift auf der Glocke: “DIEUET MON DROIT”.


Es stellte sich heraus, dass das königliche Motto und das Wappen des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland auf der Glocke eingraviert wurden. Dieses Motto bedeutet “ Der Herr und mein Recht”. Richard I benutzte diese Phrase als seine Parole 1198 und Heinrich VI gebrauchte es als Motto von Großbritannien. Es ist interessant, dass das Motto französisch klingt, obwohl es von der herrschenden Klasse in Großbritannien gebraucht wurde und Heinrich VI gleichzeitig der König von Frankreich war. Das Wappen schildert den britischen Löwen und den schottischen Einhorn. Es gibt einen Schield zwischen ihnen, auf dem 3 Löwen von England, der schottische Löwe und die goldene Harfe von Irland geschildert werden müssen. Ein Gürtel mit einer Schnalle gürtet den Schield um, das ist eine symbolische Schilderung des Hosenbandes, das ein Zeichen des ältesten und höchsten Hosenbandordens ist. Der Löwe und der Einhorn stützen sich auf das Band mit dem Motto der englischen Könige, eine Krone vereinbart den Löwen und den Einhorn. Leider ist es ein Geheimnis, wie die Glocke mit königlichen Zeichen in Dresden erschien.


Vor kurzem wurde die Glocke der Gefühle in der italienischen Gießerei Capanni abgegossen. Das ist die Idee von einem dänischen Maler Erik Andersen. Die Glocke hat 9 verschiedene Farben, jede von denen ein bestimmtes Menschengefühl darstellt. Schwarz bedeutet Schmerz, weiß-Ruhe, lila- Nostalgie, rot-Liebe, violett –Pessimismus, grün-Optimismus, grau- Ratlosigkeit, blau-Einsamkeit, gelb-Wut. Das ist aber nicht die ganze Ungewöhnlichkeit der Glocke. Jede Farbe hat ihren Klang und Ton, der mit einem bestimmten Hammer erzeugt werden kann. Die Glocke ist im Rahmen aufgehängt, der der Kupel einer Kathedrale der Form nach ähnlich ist. Der Maler erklärt seine Idee so: “Diese Glocke ist den gründlichen Menschengefühlen gewidmet und ist so abgegossen, dass 9 Persönlichkeiten sie gleichzeitig verwenden und vielleicht auch noch Harmonie erlangen können.”


Glocken können auch mit den technischen Errungenschaften Schritt halten. In dem ersten Auto, das Henry Ford 1896 in Detroit baute, wurde der Piepton durch eine Glocke in Form von einer hohlen Hemisphäre gegeben. Ende des 19. Jahrhunderts wurden einzelne und doppelte Glöckchen auf der vorderen äußeren Seite der Serienautos befestigt. Der Fahrer konnte das Zeichen geben, nur wenn es notwendig war, das war viel funktioneller als das ununterbrochene Klingeln der Pferdekutschen.


In europäischen Autos verwendete man den Posthorn für dieses Ziel. Sein schriller Klang war effektiver als das langgezogene Läuten der Glocke im schnellbewegenden Auto. Deshalb verdrängte der Horn die Glocken in amerikanischen Autos. In langsamen elektrischen Autos wurden Glocken noch während des 20. Jahrhunderts gestellt.